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Lösung grenzüberschreitender Themen im Fokus - DLWI

Der deutsche Botschafter Hubertus von Morr (l. neben Artur Sosna) ist Schirmherr der Deutsch-Luxemburgischen Wirtschaftsinitiative.
 DLWI trifft deutschen Botschafter zum Gedankenaustausch
Luxemburg. In seiner Funktion als Schirmherr empfing der deutsche Botschafter Hubertus von Morr Vertreter der Deutsch-Luxemburgischen Wirtschaftsinitiative (DLWI) zu einem Gedankenaustausch. Besonders erfreut zeigte sich von Morr darüber, dass die erst Ende 2010 gegründete DLWI auf Anhieb eine große Resonanz bei den Wirtschaftsakteuren gefunden hat. Dies sei auch ein klarer Beleg dafür, dass Bedarf an einer derartigen Initiative in Luxemburg bestünde. Deutschland als größter Handelspartner Luxemburgs sei nicht direkt mit einer eigenen Handelskammer vor Ort vertreten.
Diese Funktion werde über die DeBeLux in Brüssel wahrgenommen. Die große Zahl der Banken deutscher Provenienz werde über die ABBL vertreten. Die deutschstämmigen Unternehmen in der gewerblichen Wirtschaft hingegen hätten nicht die kritische Masse für eine eigene Kammer und damit kein Forum. Aus diesem Grund habe die deutsche Botschaft vor geraumer Zeit die zweimal jährlich stattfindende Deutsch-Luxemburgische Wirtschaftskonferenz und den Wirtschafts-Jour-Fixe ins Leben gerufen, aus dem letztendlich die DLWI hervorgegangen ist.
Mit mittlerweile knapp 70 Mitgliedern bietet sie ein Forum für Networking und Gedankenaustausch sowohl für Unternehmer als auch für Arbeitnehmer in der Großregion. Die anwesenden Mitglieder zeigten eindrucksvoll das breite Spektrum der in der DLWI vertretenen Unternehmen: vom Handwerker über Kulturschaffende bis hin zur Beratungsbranche ist alles vertreten.
Von Morr nutzte die Gelegenheit, den anwesenden Gästen über die aktuellen Themen zu berichten, mit denen die deutsche Botschaft sich im Interesse der Wirtschaftsteilnehmer derzeit beschäftigt. Ein besonderer Fokus der Arbeit liege auf der Lösung grenzüberschreitender Themen. Diesbezüglich stehe man auch im engen Kontakt mit den politischen Akteuren der benachbarten Bundesländer. Mit Unterstützung der Botschaft könne die DLWI, als Bindeglied in der Kommunikation zwischen Städten, Kammern, Bürgern und den Landesregierungen, durch die Arbeit „im Kleinen“ die Wirtschaftsakteure unterstützen. Die großen Leitlinien der internationalen Politik hingegen würden auf Regierungsebene behandelt.
Bezüglich der mittlerweile weitestgehend gelösten Problematik der Besteuerung von Grenzgängern betonte von Morr, dass eine zeitgemäße und vernünftige Lösung gefunden werden konnte. Für das Dauerthema Verkehrsanbindung hingegen sei keine schnelle Lösung in Sicht. Insbesondere mit Blick auf die Bahn müsse in größeren Dimensionen gedacht werden, um eine Lösung im europäischen Kontext zu finden.
Source: Luxemburger Wort
Peter Kleingarn, ATOZ Partner, is the President of the DLWI.
 

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